Supervision & Teamentwicklung

Supervision und 
Teamentwicklung: 
Reflektieren. Klären. Weiterkommen.

Berufliche Herausforderungen entstehen oft dort, wo unterschiedliche Erwartungen, Rollen und Perspektiven aufeinandertreffen.

Supervision schafft einen geschützten Raum, um Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und Zusammenarbeit nachhaltig zu verbessern.

Typische Anlässe & Ziele:

✓ Konflikte und Teamdynamiken verstehen, klären und konstruktiv bearbeiten

✓ Rollen, Verantwortlichkeiten und Erwartungen sichtbar machen und weiterentwickeln

✓ Kommunikation verbessern und den Umgang mit herausfordernden Gesprächssituationen stärken

✓ Belastende Situationen mit Kundinnen, Klientinnen oder Mitarbeitenden reflektieren und neue Lösungswege entwickeln

✓ Entscheidungsprozesse begleiten und Handlungssicherheit im beruflichen Alltag fördern

✓ Persönliche Ressourcen stärken und psychischen Belastungen vorbeugen


II Teamentwicklung mit Systemischer Autorität (nach dem aha3-Modell)

Das aha3-Teammodell (nach Harald Kurp und Dagmar Hoefs) dient dazu, sichtbar zu machen, welche Faktoren auf Teams 
einwirken und wie Teams wirksam entwickelt werden können.

Zentrale Grundgedanken des Modells:

  • Teams werden als soziale Systeme betrachtet, die von internen und externen Einflüssen geprägt sind.
  • Gute Teamarbeit entsteht nicht primär durch Kontrolle, sondern durch:
    • Sinn- und Zielorientierung
    • Psychologische Sicherheit
    • Selbstreflexion
    • Verantwortungsübernahme
    • Tragfähige Beziehungen und Vertrauen. 

Ziel des Modells:

Das Modell soll Führungskräften und Teams helfen,

  • Die Dynamiken im Team besser zu verstehen,
  • Zusammenarbeit bewusst zu gestalten,
  • Konflikte konstruktiv zu bearbeiten,
  • Handlungsfähigkeit und Eigenverantwortung zu stärken. 

Wichtige Elemente des Modells:

  • Psychologische Sicherheit: Teammitglieder sollen Fehler, Fragen und Bedenken offen ansprechen können, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. 
  • Systemische Autorität: Führung entsteht durch Präsenz, Orientierung und Beziehungsgestaltung statt durch reine Hierarchie. 
  • Verschiedene Teamrollen und Perspektiven: Für wirksame Zusammenarbeit braucht es Impulse, Unterstützung, kritische Gegenpositionen und Beobachtungsperspektiven. 

Das aha3-Teamkonzept beschreibt, wie Teams durch Vertrauen, psychologische Sicherheit, klare Orientierung und systemische Führung ihre Zusammenarbeit und Leistungsfähigkeit nachhaltig verbessern können.

 

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